Gemeinsam Leben und Lernen Düsseldorf e.V.

GLL aktiv

Was wir tun:

  • Indiviuelle und unabhängige Beratung
  • Veranstaltungen
  • Freizeitgestaltung
  • Gespräche mit Politik und Verwaltung
  • Vernetzung

Konkrete Beispiele:

Runder Tisch: Übergang Schule – Beruf für Menschen aus dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

03.02.2026

Mit Gästen aus der Bezirksregierung, der IHK, der Stadt Düsseldorf, dem BFZ Schlicherum und weiteren haben wir uns über den aktuellen Stand der Ausbildungsmöglichkeiten für diese Zielgruppe ausgetauscht. U.a. wurde das Projekt „Ausbildung mittendrin“ vorgestellt, die Kooperation mit Schlicherum und hoch3 sowie die Stolpersteine, die sich einem als Familie bieten können, wenn das Kind den Weg einer Ausbildung einschlagen möchte.
Wir bleiben dran und sind weiter im Gespräch.

Ruhen der Schulpflicht – Folge-Termin im Landtag

28.01.2026

Die Regierungsfraktionen ließen sich durch Herrn Hagemeier und Herrn Sonne vertreten. Zudem wurde unsere Gruppe verstärkt durch die Landesbehindertenbeauftragte Frau Middendorf.
Aus aktuellem Anlass lag der Fokus des Austausches auf der geplanten Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Gymnasiale Oberstufe. In dieser soll u.a. festgelegt werden, dass Schülerinnen und Schüler eine Schulpräsenzpflicht von mindestens 50% erreichen müssen, um bewertbare Leistungen nachreichen zu können.
Dies benachteiligt unserer Ansicht nach langfristig erkrankte und behinderte Schülerinnen und Schüler. Damit wird ihnen die Möglichkeit genommen z.B. durch online-Unterrichtsteilnahme, Hausunterricht oder Ersatzleistungen bewertbar zu bleiben. Diese zählen nämlich nicht als Präsenz-Zeit. Die Chancen auf Versetzung und das Erreichen von Schulabschlüssen wird damit für diese Zielgruppe stark eingeschränkt oder gar unmöglich gemacht.
Wir machten deutlich, dass hier aus unserer Sicht Nachbesserungsbedarf besteht und es unser Anliegen sei, die Landtagsabgeordneten zu einem entsprechenden Änderungsantrag zu bewegen. 
Wir bleiben dran.

 

Ruhen der Schulpflicht – Termin im Landtag

17.09.2025

Nach unserem Aufruf, sich bei uns zum Thema zu melden, erreichten uns viele Rückmeldungen. Vielen Dank dafür!
Mit diesen Rückmeldungen und unterstützt von Vertreterinnen von Menschen, die mit Autismus und ME/CFS leben sowie einer Vertreterin der Landesbehindertenbeauftragten, trafen wir uns mit den Bildungspolitischen Sprecherinnen der Regierungsfraktionen, Frau Schlottmann und Frau Zingsheim-Zobel zu einem ersten Austausch.
Vor allem auch die Fallbeispiele machten deutlich, zum einen wie unterschiedlich ähnlich gelagerte Fälle in den jeweiligen Bezirksregierungen gehandhabt werden und zum anderen, wie dringend erforderlich ein Umdenken hinsichtlich der Auflagen für ein Ruhen der Schulpflicht sind. Ein weiterer Termin zu Beginn des neuen Jahres wurde in Aussicht gestellt.
 
 

Unsere Wahl-Prüfsteine zur Kommunalwahl

10.09.2025

Zur Kommunalwahl 2025 haben wir Parteien und Kandidat:innen in Düsseldorf zu zentralen Themen der Inklusion befragt. Die Antworten zeigen: Es gibt klare Unterschiede – aber auch gemeinsame Ziele.

So wollen sich z.B. viele für eine zweckgebundene Verwendung der Inklusionspauschale einsetzen, damit die Mittel direkt bei den Kindern ankommen. Die frühzeitige Schulbegleitung für Kinder mit Autismus wird parteiübergreifend unterstützt. Beim Thema Arbeitsplätze für Menschen mit geistiger Behinderung fordern einige mehr Flexibilität und gezielte Förderprogramme. Der Ausbau inklusiver Berufskollegs findet breite Zustimmung.

Uneinigkeit herrscht beim Erhalt und Ausbau von Förderschulen.

Positiv: Fast alle befürworten barrierefreie Online-Angebote und eine schnellere Bearbeitung von Teilhabe-Anträgen beim Amt für Soziales und Jugend.

👉 Alle Antworten der Parteien können auf Nachfrage eingesehen werden.

 

Betroffene gesucht!

Antrag auf Ruhen der Schulpflicht: Einzelfälle?

28.02.2025

Gemeinsam mit mittendrin e.V. aus Köln möchten wir uns an das NRW-Bildungsministerium wenden, um dort zu erreichen, dass SchülerInnen, die aufgrund einer langfristigen Erkrankung oder Behinderung dauerhaft der Schule fernbleiben müssen, möglichst schnell eine hilfreiche Alternative angeboten bekommen. Daher suchen wir Betroffene!

Wir suchen konkret:
Schülerinnen oder Schüler in Nordrhein-Westfalen, die

    • aufgrund einer Erkrankung (z.B. Long Covid, ME-CFS) oder Behinderung (z.B. Autismusspektrum) nicht imstande sind, dauerhaft den Präsenz-Unterricht einer regulären Schule zu besuchen,

    • die mindestens ein halbes Jahr keine reguläre Schule besucht haben,

    • für die ein Antrag auf Ruhen der Schulpflicht bei der jeweiligen Schulaufsicht (Schulamt oder Bezirksregierung) gestellt wurde.

Wenn dies auf Ihr Kind zutrifft, schicken Sie uns bitte die folgenden Informationen zu:

    • Name des Kindes

    • Zuständige Schule des Kindes, Klasse und Ort

    • Seit wann kann/konnte die Schule nicht mehr besucht werden

    • Grund für Fernbleiben von der Schule

    • Datum Erstantrag Ruhen der Schulpflicht

    • Aktueller Stand

    • Name, Adresse, E-Mail-Adresse und Telefonnummer der Erziehungsberechtigten

Bitte schicken Sie die Informationen an:

Gemeinsam Leben und Lernen Düsseldorf e.V.
info@inklusion-duesseldorf.de

Melden Sie sich bei Rückfragen gern und geben Sie diese Information gern weiter. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Runder Tisch Übergang Schule-Beruf für Menschen aus dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

19.02.2025

Beim mittlerweile dritten Runden Tisch lag der Blick besonders auf der Unternehmer-Seite: Was brauchen Unternehmen, um Menschen aus dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung gut und erfolgreich ausbilden zu können.

 
Spendenlauf – Besuch von Fitnesscoach Manuel Gajus

24.08.2024

Im Rahmen seines Spenden-Marathon-Laufs durch Düsseldorf am gefühlt heißesten Tag des Jahres, kam Manuel Gajus auch bei Gemeinsam Leben und Lernen Düsseldorf e.V. vorbei. Wir haben mit ihm über unser ehrenamtliches Engagement gesprochen. Einen Teil davon könnt Ihr Euch auf seinem Instagram-Kanal ansehen: gajus_athletikus.

 
#InklusiveBildungJetzt!

10.10.2023

Der Bund ist gefordert – Offener Brief von über 130 Organisationen an Minister Hubertus Heil und Ministerin Stark-Watzinger übergeben

Es besteht dringender Handlungsbedarf bei der Umsetzung der UN-
Behindertenrechtskonvention vor allem im Bereich inklusiver Bildung (Artikel 24 UN-BRK)!

Das ist die Botschaft eines Offenen Briefes, der am Dienstag, den 10. Oktober 2023 in Berlin übergeben wurde.
Initiatorinnen der Aktion sind Eltern von Kindern mit Behinderung aus mehreren
Bundesländern, die am 29./30. August bei der UNO in Genf anlässlich der Staatenprüfung Deutschlands zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gegen die fehlende Realisierung der inklusiven Bildung protestiert hatten.

Offener Brief zum Thema #InklusiveBildungJetzt! wird von Teilnehmenden des Protestcamps in Genf überreicht.

Unterzeichnet haben den Brief bisher über 130 Verbände und Organisationen sowie mehr als 1.000 Einzelpersonen aus ganz Deutschland. Hierunter sind viele Eltern von Kindern mit Behinderung und Menschen, die in der Bildungspraxis und der Wissenschaft tätig sind.
Zu den erstunterzeichnenden Verbänden gehören zum Beispiel der Deutsche
Paritätische Gesamtverband, die Sozialverbände VdK und SoVD, der
Grundschulverband, die Gewerkschaft GEW, der Verband Sonderpädagogik, das
Bündnis Kinder- und Jugendgesundheit, die LIGA Selbstvertretung und zahlreiche
Selbstvertretungs- und Elternorganisationen.

Der Brief richtet sich bewusst nicht an die Bundesländer, sondern an den Bund. Denn Deutschland als Gesamtstaat muss sich nach der deutlichen Rüge durch den UN-Fachausschuss bei der Staatenprüfung in Genf Ende August, so die Unterzeichner, endlich seiner vollen Verantwortung für inklusive Bildung in Deutschland stellen und darf das nicht allein den Bundesländern überlassen. Janine Schott vom Berliner Bündnis für Schulische Inklusion, die gemeinsam mit anderen Engagierten in einem Protestcamp in Genf vor Ort dabei war, sagt für die Unterzeichner: „Deutschland als Ganzes ist die völkerrechtliche Verpflichtung eingegangen. Deshalb muss nun Schluss sein mit dem steten Verweis auf
den Föderalismus: „Da können wir als Bund leider nichts tun.“ Und der Haltung: Wir waschen unsere Hände in Unschuld.“

Formuliert sind im Brief vier konkrete Forderungen:

  1. Der Bund muss auf umfassende Aktionspläne für inklusive Bildung durch die Länder dringen.
  2. Er muss eine einheitliche Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Bildungsbereich sicherstellen.
  3. Der Staat muss in allen Bereichen die Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention offensiv vertreten.
  4. Die Bundesregierung muss eine bundesweite Aufklärungskampagne starten, die deutlich macht: Inklusion ist Menschenrecht und damit Pflicht, keine Kür und vor allem nicht in das Belieben der Länder gestellt.

                Den Brief mit der vollständigen Liste der Unterzeichner finden Sie hier.

                Kind hält den Offenen Brief zum Thema #InklusiveBildungJetzt! in seinen Händen.

                Wir sammeln weiterhin Unterschriften. Sie wollen den Offenen Brief noch mitzeichnen? Hier können Sie sich eintragen: http://allianz-inklusive-bildung.de/unterzeichne-den-offenen-brief/

                 
                Wir waren in Genf

                13.09.2023

                Anlässlich der Staatenprüfung Deutschlands zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention fuhren Familien aus verschiedenen Teilen Deutschlands nach Genf um vor Ort zwei Tage lang zu protestieren.

                In dieser Zeit wurden sie auch von Politikerinnen und Politiker und mehreren Gruppen, die vor Ort die Zivilgesellschaft vertraten, besucht.

                Wie aus Sicht der Protestierenden zu erwarten, endete das Verfahren mit einer erneuten Rüge zur mangelnden Umsetzung der Konvention.

                Interessant wird nun das weitere Vorgehen von Bund und Ländern. Wir bleiben dran, auch mit unserem Protest!

                Protest-Camp vor den Vereinten Nationen in Genf anlässlich der Staatenprüfung Deutschlands zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.
                Protest-Camp vor den Vereinten Nationen in Genf anlässlich der Staatenprüfung Deutschlands
                zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

                 
                Düsseldorfer Hobby-Kicker spenden € 1000.- an uns

                03.09.2023

                Unfug-Cup – Düsseldorfer Hobbykicker spenden € 1.000- für Inklusion

                Geld soll hauptsächlich in Beratung zum Thema „Inklusives Wohnen“ fließen

                „Wir sind sehr, sehr dankbar für diese Unterstützung.“, sagte Frau Götz und Herr Rieder ergänzte: „Für einige von uns wird das Thema „inklusives Wohnen“ zunehmend wichtig, da unsere Kinder langsam erwachsen werden und wir uns mit dem Thema eigenständiges Wohnen befassen müssen. Daher möchten wir das Geld dafür verwenden, uns in dem Bereich professionell beraten zu lassen.“

                Die Unfug Kickers Düsseldorf veranstalteten am 8.7.23 ihr zweites Benefiz-Hobby-Fussball-Turnier “Unfug Cup“ mit 40 Mannschaften. Durch die parallel zum Turnier stattfindende Tombola kam eine hohe Spendensumme zusammen.

                Achim Muntz, Geschäftsführer des Autohaus 4-Rad Düsseldorf rundete die Summe noch auf, so dass Dennis Schulze von den Unfug-Kickers an Heike Götz und Michael Rieder am 03.09.23  einen Scheck über € 1000.- überreichen konnte.

                Hobby-Kicker überreichen Spendenscheck an Gemeinsam Leben und Lernen Düsseldorf
                Unfug-Kickers überreichen Spendenscheck an Gemeinsam Leben und Lernen Düsseldorf e.V.